Das Open Source-CMS Contao

Contao

2006 wurde das Content-Management-System Contao unter dem Namen TYPOlight erstmalig veröffentlicht. Da der Name leicht mit dem CMS TYPO3 verwechselt wurde und die Bezeichnung „light“ eher kleinere Unternehmen ansprach, wurde das CMS im Jahre 2010 in Contao umbenannt. Seitdem wurde es beständig weiterentwickelt und erfreut sich mittlerweile einer großen Anhängerschaft. So gewann das CMS beim Packt Publishing Award 2007 den zweiten Platz als meistversprechendes Content Management System.

Fakten:

 

  • Frei zugängliches Content-Management-System
  • Plattformunabhängig
  • Lizenz: LGPL (Freie Software)
  • Programmiersprache: PHP
  • Datenbank: MySQL
  • CSS-Framework mit Gestaltungselementen für das Design
  • Integrierte Suchmaschine (Schlüsselwörter und Metadaten können für jede Seite separat erstellt werden)
  • Inklusive Dateimanager
  • Einschließlich Formulargenerator
  • Suchmaschinenfreundliche URLs
  • Mehrsprachig

 

Eine Webseite für den globalen Markt

 

Contao eignet sich auch für einen internationalen Webauftritt. Das System ermöglicht es, sämtliche Internetpräsenzen in mehreren Sprachen zu betreiben. Nach der Einstellung auf die gewünschte  Sprache kümmern sich professionelle Übersetzungsdienste wie DialogTicket um die Übersetzung der Inhalte. Mit Hilfe von speziellen Plugins werden diese automatisch exportiert, von Fachexperten übersetzt und zurück importiert. Dabei werden Frontend und Backend getrennt behandelt. Allein das Backend wird von Contao in rund 40 Sprachen angeboten.

 

Zusätzliche Erweiterungen

 

Das CMS Contao stellt von sich aus etwa 1.800 Erweiterungen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Diese sind in der Extension Repository aufgelistet und für Nutzer sowie Entwickler frei verfügbar. Ebenso bieten zahlreiche Drittanbieter weitere Neu- und Weiterentwicklungen an. Die Anpassungen werden per Hooks vorgenommen, ohne dass der Kern des Systems verändert wird.

 

Umfangreicher Support

 

Für das Open Source-System Contao existieren Online-Handbücher der jeweiligen Versionen. Zudem steht ein 4-Jahres-Support für LTS-Versionen zur Verfügung. Überdies bietet das Unternehmen professionelle Schulungen. Außerdem werden Contao-Nutzer von einer starken Community unterstützt.

 

Vielseitigkeit

 

Das Content-Management-System Contao besitzt alle Voraussetzungen für unzählige Anwendungsbereiche. Beispielsweise verfügt Contao über ein eigenes Shopsystem mit Lagerverwaltung, Analyse-Tools sowie der Integration von Zahlungsanbietern. Auch enthält es Funktionen für beispielsweise Newsletter, Nachrichtensysteme und Anmeldeseiten. Dank dieses breiten Spektrums an Anwendungsmöglichkeiten nutzen inzwischen über 20.000 Webseiten-Betreiber das Contao CMS. Unter anderem lohnt sich Contao für:

  • Online-Shops
  • Hilfsorganisationen
  • Event-Veranstalter mit Ticketsystemen
  • Foren
  • Gästebücher u.v.m.

 

Vorteile:

 

  • Barrierearm
  • Preisgünstig durch Open Source
  • Leichte Bedienbarkeit sowohl für den Betreiber als auch für den Kunden
  • Mehrsprachige Dokumentation
  • Aktives mehrsprachiges Forum
  • Auch bei vielen gleichzeitigen Zugriffen schnelle Datenbank
  • Google-Analytics können im Backend eingebunden werden
  • Regelmäßige Updates
  • Änderungen können rückgängig gemacht werden
  • Suchmaschinenfreundliche und barrierefreie Designerstellung auch für Smartphones und Tablets

 

Nachteile:

 

  • Kann etwas umständlich reagieren bei einer sehr großen Menge an gleichzeitigen Eingaben
  • Bis 2011 wurde die Entwicklung von Contao ausschließlich von Leo Feyer kontrolliert. Inzwischen sind eine offizielle Arbeitsgruppe sowie ein weiterer Core-Entwickler für Contao tätig.

 

Fazit:

 

Das Open Source-CMS Contao bildet ein sehr leistungsfähiges Content-Management-System, welches für kleinere ebenso wie für  umfangreichere Webauftritte geeignet ist. 

Offizielle Seite: https://contao.org/de/

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