Englisch – Deutsch – Übersetzungen

Englisch steht eindeutig auf dem ersten Platz der Weltsprachen-Rangliste. Aufgrund einer hohen Bevölkerungsanzahl sprechen zwar mehr Muttersprachler Hochchinesisch und Hindi, jedoch gilt Englisch weltweit als die am meisten verbreitete Sprache überhaupt. Schätzungsweise sprechen zwischen 500 Millionen und 1,5 Milliarden Menschen Englisch als Zweit- oder Fremdsprache.

 

Weltsprache

Muttersprachler

Sprecher insgesamt

Englisch

375 Millionen
(lt. Wikipedia ca. 330 Mio.)

Bis zu 1,5 Milliarden

Chinesisch

982 Millionen

1,1 Milliarden

Hindi

460 Millionen

650 Millionen

Spanisch

330 Millionen

420 Millionen

Deutsch

105 Millionen

185 Millionen

  (Weltsprachen.net / Stand 2012/2013)

Eine wesentliche Rolle spielt dabei die geographische Verbreitung der englischen Sprache in über 55 Ländern auf allen Kontinenten. Als Amtssprache vieler Staaten sowie fast sämtlicher Organisationen wie den Vereinten Nationen zählt sie zu den wichtigsten Sprachen der Erde. Auch Deutschland überlegt, ob es die englische Sprache als zusätzliche Verwaltungs- und Amtssprache einführen sollte. Der Europapolitiker Graf Lambsdorff ist der Meinung, damit qualifizierten Zuwanderern die Integration zu erleichtern und somit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Außerdem gilt Englisch fast weltweit als die erste Fremdsprache im Bildungswesen. Ebenso in der Wissenschaft, der Kultur, der Technik sowie in der Wirtschaft ist die englische Sprache mit Abstand die am häufigsten verwendete Verkehrssprache. Auch das Internet hat enorm zur Verbreitung der englischen Sprache beigetragen. Sämtliche elektronischen Daten sind zu 80 Prozent in Englisch gespeichert.  

Die Europäische Union hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, dass jeder EU-Bürger außer seiner Muttersprache zwei weitere Fremdsprachen beherrscht. Englisch dominiert hierbei ganz klar als die am meisten gelehrte Sprache. Zusammen mit circa 13 Prozent englischen Muttersprachlern sprechen insgesamt rund 51 Prozent aller Europäer Englisch (Eurobarometer/Stand 2005). Insbesondere in Ländern wie Schweden, Malta und den Niederlanden wird Englisch sehr gründlich gelernt, weil dort etliche Filme im Originalton mit englischen Untertiteln ausgestrahlt werden.

 

Ursprung und Aufstieg der englischen Sprache

Englisch zählt zu den indogermanischen Sprachen und lässt sich bis zum 5. Jahrhundert nach Christi zurückverfolgen. Sie war die Sprache verschiedener germanischer Stämme wie die Angeln und Sachsen, die damals England eroberten. Dadurch ist das ursprüngliche Englisch stark verwandt mit dem Friesischen, dem Holländisch-Flämischen und dem Plattdeutschen. Diese Form des Altenglischen blieb bis zum 11. Jahrhundert bestehen und hatte viele Gemeinsamkeiten mit der deutschen Sprache. Im Jahre 1066 nahm Wilhelm der Eroberer das Land ein. Aufgrund dieses Herzogs der Normandie gelangte die dortige Sprache unter französischen Einfluss und veränderte sich im Laufe der Zeit. Dennoch sind auch heute noch Ähnlichkeiten mit dem Plattdeutschen herauszuhören.

Mit der Kolonialisierung im 19. Jahrhundert gelangte die englische Sprache auf jeden bewohnten Kontinent. Die Folge war, dass das Reich der Kolonialmacht ein Drittel der Weltbevölkerung und ein Viertel der Erdoberfläche ausmachte. Damit löste Englisch die bis dahin vorherrschende Weltsprache Französisch ab. Mit der Vormachtstellung der USA im Jahre 1945 wurde die englische Sprache endgültig zur wichtigsten Verkehrssprache weltweit. 

Englische Muttersprachler
(Quelle: Weltsprachen.net / Stand 2012/2013)

Land

In Millionen

USA

250

Großbritannien

  61

Kanada

  18

Australien

  15

Irland

    4

Südafrika

    4

Neuseeland

    3

 

Das englische Alphabet

Mit Ausnahme der Umlaute Ä, Ö und Ü sind die 26 Buchstaben des englischen Alphabets mit den deutschen identisch. Durch die Kleinschreibung fast sämtlicher Wörter gilt die englische Rechtschreibung als einfacher als die deutsche. Lediglich Eigennamen, Monate, Wochentage, Anreden, Nationalitäten sowie am Satzanfang wird groß geschrieben.

Auch die Verwendung der Artikel gestaltet sich als recht unkompliziert. Der bestimmte Artikel „the“ steht für Maskulinum, Femininum und Neutrum. Ebenso der unbestimmte Artikel „a“ bezeichnet „ein“ und „eine“ gleichermaßen. Folgt ein Wort, das mit einem Vokal beginnt, wird ein „n“ angehängt.

Beispiele:                              a man
                                                a song

                                                an uncle
                                                an idea

Ausnahmen bilden Wörter mit Halbvokal wie „uniform“ oder „European“. Hier genügt ein „a“.                            

 

Sprachfallen, die zu Übersetzungsfehlern führen können

Mit sogenannten „false friends“ sind ähnlich klingende Begriffe aus zwei Sprachen gemeint, die sich jedoch inhaltlich unterscheiden. Während der Deutsche unter dem Wort „gift“ einen Giftstoff versteht, meint der Engländer damit ein Geschenk.

Gleichfalls muss darauf geachtet werden, ob es sich bei Übersetzungen um amerikanisches oder britisches Englisch handelt. Beispielsweise betitelt ein Brite einen Rechtsanwalt mit „advocate“, ein Amerikaner nennt ihn hingegen „lawyer“.

Die Fachübersetzer unseres Übersetzungsdienstes DialogTicket kennen selbstverständlich diese feinen Unterschiede. Wenn Sie eine professionelle Übersetzung Deutsch-Englisch oder Englisch-Deutsch benötigen, setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Sie.

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