Griechisch – Deutsch – Übersetzungen

Innerhalb Griechenlands sprechen etwa 10,5 Millionen Menschen Neugriechisch. In Zypern wohnen rund 0,7 Millionen griechische Muttersprachler. Zudem leben griechische Minderheiten in Südalbanien, in einigen Gemeinden von Süditalien sowie in der Türkei, überwiegend in Istanbul. In diesen Regionen wird Neugriechisch als lokale Amtssprache überdies an zahlreichen Schulen gelehrt. Auch in Mazedonien und Bulgarien spricht ein Teil der Bevölkerung Neugriechisch. 

Durch den Beitritt Griechenlands in die Europäische Union wurde Neugriechisch ebenfalls eine der Amtssprachen der EU.

Aufgrund vieler griechischer und zypriotischer Auswanderer gelangte deren Sprache auch in die USA sowie nach Australien, Großbritannien und Deutschland. Insgesamt leben demnach etwas über 13 Millionen griechische Muttersprachler auf der Welt.

 

Alt- und Neugriechisch

Die griechische Sprache zählt zu den indogermanischen Sprachen. Sie existiert seit über 3.400 Jahren und ist somit eine der ältesten lebenden Sprachen weltweit. So wurde zum Beispiel die allererste Zeitung in Konstantinopel in Griechisch geschrieben. Viele literarische und wissenschaftliche Werke der Weltliteratur wurden von so bedeutenden Philosophen wie Aristoteles oder Platon auf Griechisch verfasst. Als Kirchensprache wurde Griechisch ebenfalls für das Neue Testament verwendet.

Neugriechisch resultiert aus dem Altgriechischen. Dabei wurde überwiegend die Aussprache und weniger die Schreibweise verändert. Zum Beispiel kann auf Neugriechisch der Laut „i“ mit den Buchstaben ι, η, υ, ει, υι oder οι geschrieben werden. Das hat zur Folge, dass sich die griechische Orthographie selbst für einen griechischen Muttersprachler äußerst schwierig gestalten kann. Auch für einen geübten Fachübersetzer stellt eine Griechisch-Deutsch-Übersetzung stets eine große Herausforderung dar.

Ursprünglich bestand die Neugriechische Sprache aus zwei Formen:

  • der Katharevousa
  • der Dimotiki

Während die überwiegende Bevölkerung die Dimotiki als Volkssprache verwendete, sprach ein bestimmter Kreis die Katharevousa-Variante. Als „Kunstsprache“ sollte sie das klassische Griechisch unterstreichen. Nach jahrzehntelangem Streit erhielt die Dimotiki im Jahre 1976 den Status der offiziellen Amtssprache und die Bezeichnung „Neugriechische Gemeinsprache (Neoellinikí Kiní)“. Dennoch haben sich einige Redewendungen beziehungsweise Wörter aus der Katharevousa bis heute erhalten, so dass Neugriechisch eine Mischung aus beiden Sprachformen ergibt. 

 

Kleine Griechisch-Kunde

Das griechische Alphabet besteht aus 24 Buchstaben. Es gilt als Grundlage des lateinischen und kyrillischen Alphabets.

Ebenso wie im Deutschen gibt es die Groß- und Kleinschreibung. Allerdings werden nur bestimmte Wörter wie beispielsweise Eigennamen, Wochentage, Feiertage und einige weitere großgeschrieben.

Im Griechischen werden keine Hilfsverben (haben, sein) verwendet. Lediglich durch eine entsprechende Endung an das Verb wird die jeweilige Zeitform zum Ausdruck gebracht.

Auf die Vokale ι und υ kann ein Doppelpunkt gesetzt werden. Dieser dient nicht der Betonung, sondern trennt zwei aufeinanderfolgende Vokale.

            Beispiele:      αϋπνία          =          Schlaflosigkeit

                                    ευνοϊκός       =          günstig

Wird der vorangehende Vokal hingegen betont, entfällt der Doppelpunkt.

Im Griechischen kann man leicht einige Wörter verwechseln, da sie sehr ähnlich geschrieben werden.

            Beispiele:                  που (der, dass)    -    πού (wo)

                                                πως (dass)            -    πώς (wie)

                                                ό,τι (was)              -    ότι (dass)

Dies kann leicht zu Übersetzungsfehlern führen. Ein versierter Fachübersetzer jedoch achtet genauestens auf derartige Unterschiede.

Im Neugriechischen stößt man mitunter auf Lehnwörter aus anderen Ländern. Italienische, türkische, französische und englische Vokabeln sind teilweise übernommen worden. Auch deutsche Wörter zählen dazu:

            •          κραχ (krach) – Börsenkrach

•          μπίρα (bira) – Bier

•          πρέτσελ (pretsel) – Brezel

•          σνίτσελ (snitzel) – Schnitzel

Siehe auch Wikipedia

 

Kommunikation Griechisch – Deutsch

Aufgrund der ständig wachsenden Globalisierung nehmen auch griechisch-deutsche Geschäftsverbindungen stetig zu. Ebenfalls kann man fast 5 Millionen griechische Internetnutzer (Stand 2009) mit aufschlussreichen Webseiten und Online-Shops erreichen. Hierfür bedarf es regelmäßiger Übersetzungen. Auch Angebote und Verhandlungsabschlüsse sollten nur von einem professionellen Übersetzungsdienst vorgenommen werden.

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