Italienisch – Deutsch – Übersetzungen

Rund 70 Millionen Menschen sprechen Italienisch als ihre Muttersprache. Davon leben 56 Millionen in Italien. Südtirol hingegen nimmt einen Sonderstatus ein. Durch lange Zugehörigkeit zu Deutschland und Österreich spricht die Mehrheit der Bevölkerung in dieser nördlichsten Provinz Italiens noch heute Deutsch.

Sprachgruppen in Südtirol

Deutsch

62,3 %

Italienisch

23,4 %

Ladinisch

  4,1 %

Andere

10,2 %

(Quelle Wikipedia / Stand 2011)

 

Die italienische Schweiz ist die Heimat von circa 525.000 Italienern, während in den restlichen Schweizer Landesteilen noch weitere 300.000 italienische Muttersprachler registriert sind. Außerdem ist Italienisch die Amtssprache von San Marino, der Vatikanstadt sowie des Malteserordens. In einigen Gebieten Kroatiens und Sloweniens ist die italienische Sprache zudem als Minderheitensprache anerkannt.

 

Die Verbreitung der italienischen Sprache

Gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts besaß Italien einige Kolonien in Ost- und Westafrika. Während dieser Zeit galt Italienisch neben dem Englischen als offizielle Handelssprache. In Libyen, Eritrea und Somalia spricht heute noch ein Teil der älteren Bevölkerung die italienische Sprache. Im Jahre 2004 beschloss Somalia, Italienisch als Sekundärsprache einzuführen.

Des Weiteren landeten unzählige italienisch-stämmige Auswanderer in Nord- und Südamerika. Allein 60 % der argentinischen Bevölkerung stammt von Italienern ab. 

 

Staaten mit der größten Anzahl an Italienischstämmigen

Staat

Anzahl

Bevölkerungsanteil

Argentinien

25 Millionen

 60 %

Brasilien

25 Millionen

 13 – 14 %

USA

17,8 Millionen

   6 %

Venezuela

  1,7 Millionen

   6 %

Kanada

  1,5 Millionen

   4,5 %

Uruguay

  1 Million

 29 %

Chile

800.000

   5 % 

                                (Quelle: Wikipedia)

 

Um 1961 kamen zahlreiche Italiener als Gastarbeiter ebenfalls nach Deutschland. Viele von ihnen ließen sich hier nieder, sodass rund 600.000 italienische Muttersprachler auch heute noch hier leben. Mittlerweile in 2. oder 3. Generation machen sie einen großen Bevölkerungsanteil in München, Stuttgart, Köln, Frankfurt/Main und Dortmund aus.

 

Die italienische Schrift

Das italienische Alphabet besteht aus den gleichen lateinischen Buchstaben wie das deutsche. Allerdings existieren die Buchtstaben J, K, W, X und Y nur in Dialekten und Fremdwörtern. Dafür gibt es verschiedene Buchstabenkombinationen wie zum Beispiel cch, cci, ggh oder ggi, die so im Deutschen nicht vorkommen. In der Regel dienen diese der Betonung und Aussprache. Einen weiteren Unterschied zum deutschen Alphabet bilden einige Buchstaben mit Accent: é, è, ì, í, î, ò, ó, ù und ú. Diese Sonderzeichen werden jedoch im heutigen Computer-Zeitalter immer seltener verwendet. Eine große Rolle dabei spielt auch das häufige Versenden von SMS.
 

Einige Merkmale der italienischen Rechtschreibung

Grammatikalisch existieren im Italienischen zwei Geschlechter: Maskulinum und Femininum. Gewöhnlich weist im Singular ein Substantiv mit der Endung „o“ auf eine maskuline Bestimmung hin, während die Endung „a“ ein feminines Substantiv kennzeichnet. Die zusätzliche Endung „e“ kann beides bedeuten.

In den meisten Fällen ändern sich im Plural die Endungen folgendermaßen:

  • „o“ wird zu „i“  

der Baum-l’albero

die Bäume-gli alberi

-    „a“ wird zu „e“  
                 die Wolke            -           la nuvola
                 die Wolken          -           le nuvole      

Nach einem Doppelpunkt wird mit einem kleinen Anfangsbuchstaben weitergeschrieben.

Ob es sich um einen Aussagesatz oder einen Fragesatz handelt, ist manchmal nur am letzten Satzzeichen zu erkennen.

Beispiel:         Regina va in Germania questo fine settimana?

                        Regina va in Germania questo fine settimana.

                        (Regina ist in Deutschland an diesem Wochenende)

                       

Standardmäßig werden bei der wörtlichen Rede die Anführungszeichen wie im Französischen mit den Zeichen <<.....>> gesetzt.

Treffen zwei Vokale unmittelbar aufeinander, wird eines von ihnen durch einen Apostroph ersetzt.

Beispiel:         l’amica   -   die Freundin

 

Ein Begriff – Zwei Bedeutungen

Sogenannte „falsche Freunde“ (falsi amici) sind gleich oder ähnlich klingende Begriffe, die jedoch in der jeweiligen Sprache eine ganz andere Bedeutung innehaben. Bestellt zum Beispiel ein Deutscher in Italien ein kaltes Getränk mit dem Wort „caldo“, wird es ihm heiß serviert.

Selbstverständlich fallen unsere kompetenten Fachübersetzer auf derartige Sprachfallen nicht herein. Sollten Sie professionelle Übersetzungen vom Deutschen ins Italienische oder anders herum benötigen, wenden Sie sich vertrauensvoll an unseren Übersetzungsdienst DialogTicket.

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